Toggenburg – In unterschiedlichen Rollen beschäftigen sich drei Wattwiler mit Filmen. Der eine macht Filme, der andere verleiht Filme, der dritte führt das Landkino in Wattwil. Und meist sind es traditionelle Inhalte, die das Toggenburg zum Thema machen, oder die Hügel-Landschaft dient als imposante Filmkulisse. Das Toggenburger Magazin begab sich auf Entdeckungsreise.
Der Wattwiler Thomas Rickenmann hat sich ganz dem Filmemachen verschrieben. Mit regional beliebten Themen im Visier, trifft der Selfmade-Regisseur den Geschmack eines breiten Publikums. Sein dritter Dokumentarfilm „Silvesterchlausen" hat in der Schweiz über 11 000 Besucher ins Kino gelockt. Im Toggenburger Magazin erzählt Thomas Rickenmann von seiner Arbeit, die nebst Kreativität, Einfühlungsvermögen und Fleiss auch eine gute Kondition verlangt. Denn für 120 Stunden Filmmaterial rannte Thomas Rickenmann so manchen Hügel rauf und runter. Ist ein Streifen fertig, braucht es für diesen einen Filmverleih. Das sind jene Schnittstellen, die dafür sorgen, dass ein Film überhaupt in mehreren Kinos gezeigt wird. Jährlich konzentriert sich der Toggenburger Filmverleiher Jonas Frei dabei auf etwa vier kleine Schweizer Produktionen. Am Ende der Kette stehen die Landkinos, die nur einer Überlebenschance haben, wenn sie auch besucht werden. Davon, und von seinem Faible für den anspruchsvollen Studiofilm, erzählt Peter Bötschi, Geschäftsführer des genossenschaftlich organisierten Wattwiler Kinos Passerelle. Wer, wie, wo und was das Toggenburg mit der Filmwelt verbindet, zeigt eine Doppelseite mit einer Übersicht auf Filmperlen.
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